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Vorbereitungsarbeiten für den Neubau im ­Kantons­spital Aarau

Autor : Daniel Erne — 08.04.2021


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Vorbereitungsarbeiten für den Neubau im ­Kantons­spital AarauDas Jahr 2020 geht ja bekanntlich in die Geschichte der Menschheit ein. Das neuartige Coronavirus war und ist in aller Munde und daher musste sich auch die Grabag AG mit der neuen Situation auseinandersetzen. Das schwierige an der Situation war das Ungewisse, denn man wusste lange nicht, ob der Baustellenbetrieb im Lockdown eingestellt wird. Dies wurde dann aber zum guten Glück nicht umgesetzt, so dass wir in der ersten Corona-Welle unser Personal zu 100 % einsetzen konnten. 

 

Nein, es kam anders. Es gab sogar Phasen, wo wir auf die Hilfe unsere Schwesterfirmen angewiesen waren, damit wir die Arbeiten bewältigen konnten. Einen grösseren Abbruch durften wir im Kantonsspital Aarau (KSA) durchführen. Auch für uns galten da natürlich die vorgeschriebenen Corona-Massnahmen, die in einem Spital zu dieser Zeit schon grosse Priorität hatten. Für unsere Mitarbeiter waren diese nicht immer einfach umzusetzen, denn wer arbeitet schon gerne mit Maske oder beschäftigt sich nebst der schweren Arbeit immer mit Abstand­halten? Es war einfach noch sehr umständlich und vor allem war man es sich noch nicht gewohnt.

 

Wir wussten aber: unser weiteres Arbeiten auf den Baustellen erfordert dies. Es ist nur mit Schutz möglich, dass die Arbeiten auf Schweizer Baustellen weiter funktionieren. Es war uns bewusst, dass wir nur so un­sere Arbeitsplätze sichern können. Aber vor allem ging und geht es ja auch um unsere eigene Gesundheit.

 

Die Vorbereitungsarbeiten für das neue Spital­gebäude im KSA waren für uns ein sehr interessanter Auftrag. Alte Bauten, Kanäle und unterirdische Gänge wurden zurückgebaut, um für den Neubau Platz zu schaffen. Für uns waren die Arbeiten nebst den schwierigen Sicherheitsbedingungen auch technisch eine Herausforderung. Weil wir bei bis zu mehr als 1 m starken Wänden aus Vorsichtsmassnahmen kein Seil verwenden durften, kam das NW 2,20 m grosse Wandsägeblatt zum Einsatz. Bei der «Material-Vielfalt» mit allen Variationen von Bruchstein, Backstein, Beton kombiniert war es schwierig, die Schienen für die Wandsäge so zu montieren, dass die Konstruktion den enormen Kräften standhielt. Alle, die in dieser Branche arbeiten, wissen, was es heisst, wenn ein 2,2-m-Schneideblatt sich verklemmt und dann vielleicht unbrauchbar wird. Darum ist und war es wichtig, einen erfahrenen und kompetenten Betontrennfacharbeiter einzusetzen. Nur mit dem gewissen Know-how ist es möglich, eine solche Arbeit auszuführen, ohne dass Mensch oder Maschine zu Schaden kommen.

 

Wir möchten uns aber allgemein an dieser Stelle bei allen Mitarbeitenden der Grabag AG bedanken. Die Arbeiten werden auch in dieser nicht einfachen und ausserordentlichen Zeit unter speziellen Bedingungen fast zu 100% tadellos erledigt. Jeder Einzelne leistete seinen Beitrag dazu, dass der Betrieb 2020 auch trotz der Corona-Krise aufrechterhalten werden konnte. Wir hoffen darauf, dass dies weiterhin so beibehalten werden kann. Nur motivierte und gesunde Mitarbeitende können das schaffen.